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1. Das Ei dieser Nemertine ist groß, sphärisch oder oval und von zwei Eihüllen bekleidet. Bei der Éireifung werden zwei Richtungskörperchen abgeteilt. Eines von ihnen, wahrscheinlich das erste, kann sich noch einmal halbieren. Die Richtungskörperchen geraten oft in die Segmentationshöhle. Sie beteiligen sich nicht an dem Bau des Körpers.

2. Die Eifurchung ist total adäqual. Die Segmentationshöhle existiert schon im Stadium von 8 Blastomeren. Aus der Eifurchung resultiert eine bipulare Blastula. Im Blastulastadium findet keine Migration der Zellen in die Segmentationshöhle statt. Die bipolare (radiale) Blastula verwandelt sich in eine bilateral-symmetrische: Sie ist länglichoval, ihre Dorsalseite besteht aus kubischen und die Ventralseite aus hohen Zellen; im vorderen sowie im hinteren Ende ragen fächerartig die großen Zellen in die Segmentationshöhle hinein. Auf der Ventralseite nahe dem Hinterende befindet sich das Entodermfeld, auf dessen vorderem und hinterem Rande zwei großovale Zellen paarweise gelagert sind. Die zwei vorderen Zellen, die bei der Gastrulation zwischen Ekto- und Entoderm, am vorderen Rande des Blastoporus, zu liegen kommen, teilen sich, indem sie gute Karyomitosisspindeln zeigen, und bilden den paarigen vorderen Mesodermstreifen. Dieser letztere verbreitet sich längst der vorderen Oberfläche des Urdarmes und verwandelt sich in die Somato- und die Splanchnopleura, zwischen welchen ein gut ausgebildetes Cölom liegt. Das hintere Paar der großovalen Zellen invaginiert samt den Zellen des Entodermfeldes und liegt zeitlich in der dorsalen Wand des Urdarmes. Später aber emigrieren diese zwei Zellen aus der Gastralwand und lagern sich zwischen dem Ekto- und Entoderm, entfernt vom hinteren Rande des Blastoporus. Durch die Teilung mit guten karyokinetischen Figuren bildet dieses Paar Zellen den hinteren Mesodermstreifen. Beide Mesodermstreifen wachsen gegeneinander. Der vordere Mesodermstreifen entwickelt sich rascher als der hintere.

3. Im Gastrulastadium emigrieren einige Zellen aus dem Ektoderm in die Segmentationshöble. Die Zellen keilen sich an beliebigen Punkten aus, aber die lebhafteste Emigration findet aus der Ventralseite und aus dem vorderen Ende des Embryos statt. Diese Zellen bilden das Mesenchym, welches für den Aufbau der Basalmembran und walırscheinlich der Blutgefäße und Blutes selbst verbraucht wird.

4. Das Mesoderm des Rüssels hat seine eigene Entstehungsquelle. Das Ektoderm in der Nähe der Rüsseleinstülpung proliferiert und die abgeteilten Zellen bilden die mesodermale Bekleidung des Rüssels. Nicht selten kann man zwei großrunde symmetrisch gelegene Zellen beobachten, die gute karyokinetische Spindeln enthalten. Diese Zellen liegen auf der Grenze zwischen der Rüssel-Einstülpung und dem dieselbe umgebenden Ektoderm. Aber den Hauptanteil an dem Bau der mesodermalen Bekleidung des Rüssels nimmt das Mesenchym des vorderen Embryoendes.

5. Die anfangs umfangreiche Gastralhöhle verkleinert sich später bedeutend. Diese Verkleinerung ist durch die Querteilung der Entodermzellen verursacht. In den späteren Stadien verlängert sich der Embryo und die Darmwand bekommt ihren anfänglichen Charakter wieder, indem sie nur aus einem einreibigen Epithel besteht; sie erscheint als ein röhrenförmiger Sack, der durch einen Entoderinfortsatz mit dem Blastoporus kommuniziert.

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6. Der Blastoporus, der anfangs eine längsovale, quer zur Längsaxe gelagerte große Oeffnung ist, verkleinert sich allmählich, indem derselbe immer mehr nach vorne rückt. Am ersten Drittel angelangt schließt er sich und es bleibt von ihm nur eine flache Einsenkung stehen. Mit dem Verschluss des Blastoporus schnürt sich der Entodermfortsatz ab und bildet den Blinddarm.

7. Die Koptgrube legt sich als eine Gruppe der hohen vakuolisierten Zellen an. Die Gruppe senkt sich ein wenig ein und die Zellen lagern sich radiär um eine kleine Höhlung. Die Zellen tragen lange Cilien, die alle zusammen einen starken Wimperschopf bilden.

8. Die Kopfdruse legt sich dorsal und nahe der Kopfgrube an; sie stellt eine schwach eingesenkte Platte dar, ihre Zellen proliferieren sehr stark und keilen sich aus. Der vordere Teil der Platte invaginiert und bildet eine kleine Einstülpung, die sich jedoch von der Platte nicht abschnürt. Die ausgekeilten Zellen bilden Gruppen, die sich mit der Kopfgrube sekundär verbinden.

9. Die erste Anlage des Rüssels besteht aus wenigen sehr verlängerten Zellen. Dieselben stülpen sich ein und teilen sich nach der Länge, und die Rüsseleinstülpung wird immer tiefer und stärker.

10. Der Oesophagus und das Rectum bilden sich als Einstülpungen des Ektoderms. Das Rectum kommuniziert schon mit dem Entodermdarm vor dem Verschluss des Blastoporus.

11. Das Gehirn legt sich als zwei Paar Ektodermverdickungen an. Das eine dorsale beiderseits der Kopfgrube liegende Paar stellt die dorsalen Ganglien, oder die künftigen Dorsallappen des Gebirnes dar. Das andere ventrale, zwischen der Rüssel- und Mundöffnung liegende Paar, bildet die Ventralganglien oder die künftigen Ventrallappen des Gehirns. Also legen sich die Dorsal- und Ventrallappen des Gehirns selbständig von einander an. Die Längsstämme oder Ventralnerven entstehen als zwei Ektodermleisten, die mit den Ventralganglien vom Anfange an in Verbindung stehen. Die Ventralkommissur erscheint als eine schwache Ektodermverdickung zwischen den Ventralganglienanlagen. Der Dorsalnerv entsteht selbständig als eine dorsale Ektodermleiste und steht mit den Dorsalganglienanlagen durch die Dorsalkommissur in Verbindung, die als quere ektodermale Verdickung zwischen Ganglienanlagen erscheint.

12. Die Cerebralorgane legen sich als zwei Verdickungen des Ektoderms an, die sich später einstülpen. Jede Einstülpung enthält eine Höhle und öffnet sich nach außen durch einen kurzen Kanal. Das einreihige Epithel des Organs ist bewimpert.

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Ergebnisse einer zoologischen Forschungsreise in den

Molukken und in Borneo, im Auftrage der Senckenbergischen naturforschenden Gesellschaft auf Kosten der Rüppellstiftung ausgeführt von Prof. Dr. W. Kükenthal. I. Teil: Reisebericht. Mit 63 Tafeln, 4 Karten u. 5 Abbildungen im Text.

Frankfurt am Main. 1896. In Kommission bei M. Diesterweg.

Der XXII. Band der Abhandlungen der Senckenbergischen naturforschenden Gesellschaft in Frankfurt a. M. bildet den I. Band der Ergebnisse der zoologischen Forschungsreise, welche Prof. W. Kükenthal

og der größeren Mousei nur erwähnt, das werden.

inha, nach Beendi Minahagbatjan's undy

in den Jahren 1893–94 im Auftrage der Gesellschaft im malayischen Archipel ausgeführt hat und enthält die Beobachtungen und Erlebnisse des Reisenden – den allgemein gehaltenen Reisebericht. Die späteren Bände sind der wissenschaftlichen Bearbeitung des umfangreichen zoologischen Materials, an der sich eine größere Anzahl von Specialarbeitern beteiligt, gewidmet; es haben daher zoologische Einzelbeobachtungen in dem ersten Bande nicht Platz gefunden. Dagegen behandelt der Verfasser hier in kurzen, zusammenfassenden Darstellungen einige allgemeinere bionomische Fragen, welche mit der Fauna der bereisten Gegenden in innigstem Zusammenhang stehen und zu deren Lösung Beobachtungen wie Resultate der Reise beitragen werden. Sie speziell mögen ihres allgemeineren Interesses wegen hier kurz wiedergegeben werden.

Von der Reise selbst sei nur erwähnt, dass sie vornehmlich der Erforschung einer der größeren Molukkeninseln galt; Prof. Kükenthal wäblte daher die der größten Insel vorgelagerte Stadt Ternate als Standquartier und unternahm von hier aus in kleineren und größeren Streifzügen die Erforschung Halmahera's, Batjan's und Obi's. Auf der Rückreise wurde auf Celebes die Minahassa besucht, Java berührt und von Singapore aus nach Beendigung der Hauptaufgabe ein ebenso interessanter wie inhaltsreicher Abstecher ins Innere von Borneo (Baram - Distrikt) unternommen.

Die Ausstattung des Werkes entspricht seinem Inhalte. Dem umfangreichen Quartbande von 321 Seiten sind 4 Karten, z. Th. nach den Aufnahmen und Bestimmungen Kükenthal's angefertigt, beigegeben; 53 Tafeln geben einen kleinen Teil der vom Verfasser selbst aufgenommenen Photographien in schärfster Reproduktion, und 10 farbige Tafeln zeigen Einiges aus der wertvollen ethnographischen Sammlung in geradezu meisterhafter Anordnung und Ausführung. Sämtliche Abbildungen sind hervorgegangen aus der lithographischen Anstalt von Werner und Winter in Frankfurt a. M. und es kann wohl behauptet werden, dass bisher noch kein Reisewerk so sorgfältig und so künstlerisch ausgestattet worden ist. —

Während der Fahrt durch den indischen Ozean hatte Kükenthal Gelegenheit, sich der Untersuchung und Konservierung des Planktons zu widmen; tagtäglich wurde Seewasser, welches durch ein grobes Filter bereits von gröberen Organismen gereinigt war, durch eine Pumpe mehrere Stunden lang auf Deck gebracht, durch ein feinstes Müller - Netz filtriert und der Rückstand konserviert. Hier, wie namentlich auf den zahlreichen Bootsfahrten um Ternate und Halmahera konnte Verfasser mehrfach fliegende Fische beobachten und die Stellungen und Bewegungen ihrer Flossen genauer verfolgen. Die Beobachtungen berechtigen ihn, zwischen den beiden bisherigen Anschauungen, ob die fliegenden Fische ihre langen flügelartigen Brustflossen nur als Fallschirme gebrauchen (Möbius, Dahl, Ahlborn) oder auch im stande sind, Flatterbewegungen mit ihnen auszuführen (Seitz) dahin zu vermitteln, dass die Fische, während sie über dem Wasserspiegel dahinschießen, auch aktive Bewegungen der Brustflossen zu unternehmen im stande sind, dass diese aktiven Bewegungen aber keine Flugbewegungen sind, sondern nur die als Fallschirme fungierenden Flügel in etwas veränderte Lage bringen, wodurch eine Veränderung der Flugrichtung, vielleicht auch eine geringe Erböhung der Flugbahn bei Verkürzung ihrer Länge erreicht wird, dass aber die eigentliche treibende

asst. Ein Venica wodurch sich Zufluchtsorte me Diez

end der arktischeler unter ähnlicmut der 24

Kraft in der Seitenmuskulatur der Schwanzflosse steckt, die allein die Erhebung über die Wasseroberfläche und das Fortschnellen über sie bewirkt.

Die Littoralfauna Ternates: Im Littoral Ternates lassen sich drei Zonen unterscheiden: erstlich die des Korallenriffes mit einem Gürtel von dichtem Seegras nahe am Lande, zweitens die des fast azoischen Sandes und drittens die der Hornkorallen und Schwämme. Die zahlreichen Korallenstöcke und -bänke sind die Zufluchtsorte und Wohnstätteu einer reichhaltigen Fauna, wodurch sich die Tierarmut der zweiten Zone erklären lässt. Ein Vergleich mit der unter ähnlichen Bedingungen vorkommenden Littoralfauna der arktischen Gebiete fällt, was die Fülle des Tierlebens anbetrifft, entschieden zu Ungunsten des tropischen Gebietes aus. Die Zahl der Arten ist dagegen in den Meeren der Tropen, wie bekannt, eine größere! Die Korallenstöcke weisen die verschiedenartigsten Farben auf. Auffallend groß war die Zahl der weichen Korallen, die Gattungen Xenia. Alcyonium, Sarcophytuw, Spongodes u. a., wovon Kükenthal allein bei Ternate über 40 neue Arten erbeutete. Während die Spongodes-Arten aus größerer Tiefe rigide, mit langen Kalknadeln bewohnte Bäumchen darstellen, haben sie in der bei eintreteuder Ebbe dem Wellenschlag zugänglichen Zone einen weichen, nachgiebigen Aufbau und sind daher durch ihre größere Biegsamkeit der Verletzung durch die Brandung weniger ausgesetzt. Dafür haben sie aber viel von kleinen Fischen (Scarus - Arten) zu leiden, welche sie abfressen. Auch in der Färbung unterscheiden sich die Alcyoniden der verschiedenen Zonen. Die Arten der Strandzone zeigen eine zarte gelbe, grüne oder braune Färbung, die der tiefen Zone eine intensiv rote. Von der Tierwelt der Korallenstöcke sind noch von besonderem Interesse die auf den zahlreichen Echinodermen schm &rotzenden Schnecken. Auf Linckia miliaris Linck und auf Cid &ridenstacheln fanden sich kleine napfförmige Schnecken, zum Genus Thyka gehörig. Auf Acrocladia fand sich eine wahrscheinlich neue Art, die mit ihrer turmförmig gewundenen, porcellanartigen Schale gewissen auf Echinodermen herumkriechenden Eulimen sehr ähnlich sieht, sich aber wesentlich von ihnen dadurch unterscheidet, dass sie einen langen Rüssel tief in die Leibeshöhle ihres Wirtes hineinbohrt. Eine andere, zu den Bucciniden gehörende Schnecke (vielleicht identisch mit Rhizochilus antipathum Steenstr.) sei noch erwähnt, welche sich auf einem AntipathesStock vollständig vor Anker gelegt hat. Die Lippe hat den Stamm wuchernd umwachsen und ist mit der Spindel so zusammengetreten, dass ein Verschluss der Oeffnung erfolgt ist; nach vorne zieht sich aber eine Röhre, welche die Kommunikation mit den Inneren vermittelt.

Aus der mittleren tierarmen Zone wurden nur wenige Muscheln und Schnecken und ein einziger kleiner Amphioxus (Heteropleuron cultellum J. W. Kirkaldi) erbeutet. Die größeren Tiefen sind neben Korallen bevölkert mit Hydroiden, Spongien, Ascidien, Crustaceen und Würmern. Hervorzuheben ist noch eine kleine Steinkoralle, ein Einzelindividuum, in deren Basis eine kleine Gephyree wohnt. Die Korallen sind an der Stelle der Wurmöffnung stärker gewachsen und in einen Zipfel ausgezogen. Viele haben einen ovalen Kelch und bei diesen lag die Oeffnung der Wurmröhre stets in der Nähe eines der beiden Pole des Längsdurchmessers. Es legt dies die Vermutung nahe, dass der als Kommensal lebende Sipunculide auf das Wachstum der ursprünglich nicht so stark seitlich komprimierten Koralle einen derartigen Reiz ausgeübt hat, dass aus dem kreisrunden Querschnitt allmählich ein längsovaler ge

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Erstaunlich ist der Fischreichtum Ternates, der dem von Ambon, wo 760 Arten mariner Fische gezählt worden sind, wohl gleichkommt.

Ueber die Färbung der Tiere unter spezieller Berücksichtigung der tropischen Formen. Nach einigen einleitenden Bemerkungen über die Natur und das Zustandekommen der Färbungen der Tiere und Pflanzen, die auf physiologische Prozesse – die Anwesenheit von farbigen Stoffen – oder auf physikalische Einflüsse - Struktur oder optische Farben - zurückgeführt werden können und über ihre Entstehung durch die natürliche Zuchtwahl, bespricht Verfasser an einer Reihe von alten und neuen Beispielen seines reichen Materials, speziell aus den „Seegärten“ der ternatanischen Korallen-Stöcke, ihre biologische Bedeutung, die uns als Schutzfarben, Warnungsfarben, Mimicry, Geschlechtsfarben u. s. w. bekannt sind. Letztere will Verfasser zum größten Teil auf den Einfluss der geschlechtlichen Zuchtwahl zurückführen, wenn sich auch nicht leugnen lässt, dass viele der Färbungen, welche Darwin aus der geschlechtlichen Zuchtwahl erklären wollte, der natürlichen Zuchtwahl ihr Dasein verdanken. Dem von Wallace vertretenen Standpunkt, dass die Tiere nicht die Fähigkeit besitzen, durch Farbenempfindungen angenehm erregt zu werden, vermag er nicht beizupflichten. Gerade die Vögel und Insekten der Tropen haben ein sehr feines Unterscheidungsvermögen für Farben. Mit der Uebung der Farbenunterscheidung steigerte sich das Vergnügen an der Farbe, die Lustempfindung. Der Farbensinn der Tiere hat sich ursprünglich durch Suchen nach gefärbter Nahrung entwickelt and die dadurch erlangte Eigenschaft hat dann auf das Farbenkleid der Tiere selbst durch Auslese zurückgewirkt. Die Farben entstehen zunächst ohne weitere Zweckmäßigkeit als Produkte der physiologischen Thätigkeit des Tierkörpers, wo sie vielfachen Einflüssen (Nahrung, Wärme, Licht) unterworfen sind. Sie sind dann aber unter die Herrschaft der Zuchtwahl getreten und hierin für ihren Träger zweckmäßiger Weise verwandt worden.

Die Herkunft der jetzigen Faunen. Verfasser wendet sich in diesem Abschnitt hauptsächlich gegen die von Gustav Jaeger aufgestellte und später von Wilhelm Haacke erweiterte sog. Nordpolhypothese, welche bekanntlich die in früheren Erdperioden um den Nordpol sich zusammendrängenden Landmassen als das Schöpfungscentrum der Landfauna betrachtet. Sie geht von der Annahme aus, dass die allmähliche Abkühlung der Erde von den Polen ausging und nach dem Aequator zu fortschritt; nach genügender Abkühlung entstand organisches Leben zuerst an den Polen und, da dem Südpol Festland fehlt, allein an dem Nordpol. Hier sollen sich immer neue und höher organisierte Tiergruppen gebildet haben, welche den älteren, weniger vollkommenenden Platz streitig machten, die dadurch im Kampfe ums Dasein entweder zu Grunde gingen oder zur Wanderung nach Süden gedrängt werden. Dafür sprechen scheinbar in der überraschendsten Weise die heute in den Südspitzen Amerikas, Afrikas, Asiens und ganz besonders Australiens heimischen, niedrig organisierten Säugetiere, während fossile Reste derselben im Norden vorkommen.

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