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3. Briefe über Shakespeare's Hamlet, von Dr. Alois Flir. Inns

bruck 1 + Shakespeare's Hamlet, seinem Grundgedanken nach erläu

tert von Pr. August Düring. Hamm. G. Grote'sche Ver

lagshandlung 196). Den Brieten von Flir können wir dasselbe Lob spenden wie der lbhandlung des Carlinal Wiseman; sie bilden ein liebenswürdiges, mit der Begeisterung eines teingebildeten, geschmackvollen, reiten Mannes geschriebenes Buch. Wenn Herr Rümelin dieses Buch, welches sieh besonders eingehend mit der Composition des Hamlet beschättigt, zutinerksam durchliest, so wird er vielleicht von seiner Ansicht, Hamlet sei blos scenenweise geschrieben und erangele ganelich der künstlerischen Einheit, zurückkommen. Hiezu durtte auch die Lektüre des Döring'schen Buchs, von welchem der Verfasser mit Fuss und Recht sagen kann, es sei das Resultat nicht nur eines längeren und wiederholten Sichvertiefens in den Gegenstand, sondern zugleich einer methodisch geführten Untersuchung, wesentlich beitragen. Dieses Buchs, sowie der trefi'lich geschriebenen ...Nutsitze über Shakespeare“ von C. Hebler (auf welche wir hier leider nicht näher eingehen können, da uns die Zeit maugelt, unsere in wesentlichen l'unkten abweichenden Ansichten ausmuhrlich zu motiviren) ist schon in dem Aufsatze Vischer's lobende Erwinnung gethan.

5. Shakespeare's Sonnets nerer before interpreted: his pri

rate friends identified: together with a recorered likeness of himself. By Gerald Massey. London: Longmans, Green,

and Co. 1966. Dieser stattliche Band, welcher über 600 Seiten in gr. 8. enthiilt, bietet eine reiche Fundgrube der Belehrung über die Zeit Shakespeare's und ihre liervorragenden Persönlichkeiten. Der talentvolle Tertasser, in dessen warmer, sympathischer Darstellungsweise nicht blos viel Geist, sondern auch eine liebenswürdige l'erNiinlichkeit sich offenbart, hat die gründlichsten Vorstudien zu seinem Werke gemacht und leider nur das Beste übersehen, was vor ihm liber den Gegenstand geschrieben war, nämlich den Aufsatz von Nicolaus Delius im ersten Bande dieses Jahrbuchs. Der letzte deutsche Erklärer der Sonette, von welchem er Notiz nimut, ist Hanntortil'

, der ihm die Lust, bei uns weiter nachzuforschen, ver

leidet zu haben scheint. Merkwürdig, dass der Unsinn sich immer leichter Bahn bricht als das Vernünftige! Auch der in Frankreich als grindlichster Kenner Shakespeare's bewunderte Philarète Chasles scheint Barnstorff für den Chorführer unserer Sonetten-Erklärer zu halten.

Herrn Gerald Massey's Werk befand sich schon unter der Presse, bevor der erste Theil unseres Jahrbuchs erschienen war, sonst würde er gewiss dem Aufsatze von Delius eingehende Beachtung geschenkt haben. Ob er aber dadurch veranlasst worden wäre, seine Ansichten zu ändern, ist eine andere Frage, denn seine Ansichten sind ihm so in Fleisch und Blut übergegangen,...so zur Ueberzeugung geworden, dass er sich gewiss nicht leicht zum Gegentheil bekehren lassen würde. Er betrachtet nämlich die Sonette nicht, wie Delius, als wesentlich freie Ergüsse des poetischen Genius, sondern führt sie alle auf persönliche Beziehungen zurück. Aber er unterscheidet sich dadurch von unsern fribern Auslegern, welche die Sonette autobiographisch deuten, dass er die meisten als im Auftrage anderer Personen geschrieben betrachtet. Die erste Gruppe bezieht er, wie schon oft vor ihm geschehen, auf den Grafen Southampton, den der Dichter ermahnt, sich zu verheirathen. In den Nebenbuhlern in der Liebe des Grafen, von welchen Shakespeare in einigen Sonetten spricht, vermuthet Massey Thomas Nash und Marlow. In andern Sonetten wird Southampton's Liebe zu der schönen Elisabeth Vernon verherrlicht. Dann kommen wieder Sonette, welche sich auf Shakespeare's Zusammenleben mit dem Grafen, auf ihre Trennung u. s. w. beziehen. Nun folgen Sonette, die geradezu im Auftrage Elisabeth Vernon's geschrieben sein sollen; die einen drücken ihre selbstquälerischen, eifersüchtigen Gedanken aus; die andern sind au Lady Rich gerichtet. In gleicher Weise schreibt der Dichter für Southampton an Elisabeth Vernon; ebenso schreibt er später für William Herbert und andere bochstehende Personen. Man sieht schon aus diesen Andeutungen, dass ein grösserer Unterschied, als zwischen den Auffassungen von Delius und Gerald Massey herrscht, nicht möglich ist. Man braucht mit der Auffassung des letzteren nicht übereinzustimmen, um sein Buch lehrreich und unterhaltend zu finden. Neu war uns besonders der Nachweis, dass Shakespeare den Stoff zu einem grossen Theil seiner Sonette, und sogar viele der darin vorkommenden Bilder und Pointen aus Sidney's , Arcadia" geschöpft hat, einem bekanntlich zu seiner Zeit vielgelesenen und berühmten Werke.

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Eiwini zugleich die Geschichte jeder bedeutenderen Veszehen. Danz der Zeiten, in welchen die verschiedenen Draren sie en dareh geschichtliche Ereurse, Abbildungen von

Waza. Costümen. Gezenden. Städten ete. 4 Porträts soweit dieselben zu beschaffen sind i der in den

historischen Dramen vorkommenden Personen, sowie der vor

nehmsten Schauspieler.

Der Terrasser rechnet kaum darauf, sein Werk selbst vollenden zu können; er hat sich seinen Sohn zum Mitarbeiter und Nachfelger erzogen und beide studiren, sammeln, kaufen und ordnen naveninissen darauf los.

Wir verdanken diese Notiz einem längeren an Herrn Dr. Leo gerichteten Briefe des Herrn H. R. Forrest.

Shakespeare - Bibliographie 1865 August bis December, und 1866 Januar

bis October.

(Nebst einigen Nachträgen zur Bibliographie in Bd. I. des Jahrbuches.)

Zusammengestellt von Albert Cohn.

I. ENGLAND und AMERIKA.

a. Texte. Gesammtausgaben, einzelne Stücke, Gedichte.

Works. The first Folio of 1623, reproduced under the immediate supervision of Howard Staunton, from the Originals in the Library of Bridgewater House and the British Museum, by Photo - lithography. In 16 Parts. Parts 13 to 16. fol. London, Day & Son, 1865—66.

Works. The Text formed from a New Collation of the early editions, to which are added the Original Novels and Tales on which the Plays are founded; copious Archaeological Annotations on each Play; an Essay on the Formation of the Text; and a life of the Poet. By J. 0. Halliwell. The illustrations and wood engravings by F. W. Fairholt. Vol. XVI (Schluss). fol. London, printed by J. E. Adlard, 1865.

Works, edited by William George Clark and John Glover, afterwards also by William Aldis Wright. Vol. 7, 8, 9 (Schluss). 8vo. Cambridge & London, Macmillan & Co., 1865-66.

WORKS. The Text revised by the Rev. Alex. Dyce. 2nd edition. Vol. 7, 8, 9 (Schluss). 8vo. London, Chapman & Hall, 1865–66.

WORKS. The Plays edited from the Folio of MDCXXIII, with Various Readings from all the Editions and all the Commentators, Notes, Introductory Remarks, a Historical Scetch of the Text, an Account of the Rise and Progress of the English Drama, a Memoir of the Poet, and an Essay upon his Genius. Vol. 1 (Memoirs of the life of William Shakespeare etc.). 12mo. Boston, Little Brown & Co., 1865. (Jetzt complet.) (Vol

. 2–12 erschienen früher. S. Shakespeare - Jahrbuch Bd. 1. p. 419.)

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LO3, Bell Daldy, 1865–66.

par le cheralier de Chatelain, auteur des „Fleurs des Bords du Rhin“, triucteur de Macbeth et d'Hamlet, en collaboration avec feu M. Arouet cice Voltaire. 8vo. London, Rolandi, 1866. Londen in the year 1600, by Edmund William Ashbee. 4to. London, fier Private Circulation only, 1865. in the year 1602, by Edmund William Ashbee. 4to. London, for Pri. vare Circulation only, 1865 (Published February 1866). in the year 1599, by Edmund William Ashbee. 4to. Ļondon, for Private Circulation only, 1865. Illustrated with Greek Ornaments and Costumes, by Owen Jones and Henry Warren. 48 Plates. 4to. London, Day & Son, 1865. Turner Palgrave, with notes). 16mo. London, Macmillan, 1866. pp. 255.

Å nes and revised issue of the Pictorial edition, edited * Krist containing upwards of 1200 illustrations. Parts 19

RT STO. London, 1865 - 66.
SNPERF ILLUSTRATED. The Text by Charles and Mary Cowden
-5: Design by H. C. Selous. Parts 19 — 32. 8vo. London,

2. Percer & Co, 1865 66.
FLATS, carefully edited by Thomas Keightley. Vol. 1-5. 18mo.
THE HANDY VOLUME SHAKESPEARE. Vol. 1-5. 32mo. London,
WORKS Edited by W. G. Clark and W. A. Wright. 16mo. Boston,
WORKS

With a Biographical Sketch by Mary C. Clarke. 8vo.
Jules CESAR: Tragédie de Shakespeare, traduite en vers français,
Vrch Ado About NOTHING, facsimiled from the edition printed at
R CHARD THE Turd, facsimiled from the edition printed at London

ROMEO AND JULIET, facsimiled from the edition printed at London
Die obigen drei Stücke wurden nur in 50 Exemplaren gedruckt, wovon 19
zerstört wurden, so dass nur 31 übrig sind.
Winter's Tale. Scenes from the Winter's Tale. Iluminated and
SONGS AND SONNETS by William Shakespeare (edited by Francis

Sr. pp. 1079.
Hainburgh 1865.

Nur eine Auswahl.
THE Songs, illuminated by H. C. Hoskyns Abrahall. 4to. London,

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b. Shakespeariana.
Annis, Jonn. „Love's Labour's Lost“ and „The Bloody Brothers“

Notes and Queries 1865, No. 204, p. 432.
B., T. Newly discovered Portrait of Shakespeare.
Notes & Qu. 1866, No. 215, p. 116. See also No. 219, p. 203 sign. S. T.,
und No. 221, p. 245 by Chas. Clay.

BALEY, SAMUEL. On the received Text of Shakespeare's Dramatic writings and its improvements. Vol. II. 8vo. London, Longman, 1866.

BURGESS, J. T. The Stratford Bust of Shakspeare. Athenaeum, No. 1982, Oct. 21, 1865. See also ibid. No. 1983, Oct. 28, 1806, il paper by James Cox, and Notes & Qu. 1865, Nr. 199,

Pp. VT -- 413.

P 133.

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