Frömmigkeit und Symbolspiel: ein pastoralpsychologischer Beitrag zu einer evangelischen Frömmigkeitstheorie

Capa
Vandenhoeck & Ruprecht, 2000 - 424 páginas
Die Abhandlung Frommigkeit und Symbolspiel will einen Beitrag zur Grundlegung einer evangelischen Frommigkeitstheorie leisten. Leitende Perspektive ist dabei nicht die einer ungebrochenen Fortschreibung der Tradition, sondern das nicht mehr stimmige Passungsverhaltnis zwischen gegenwartig lebenden Menschen einerseits und uberlieferten Bausteinen frommer Lebensweise andererseits.Fur eine zeitgenossische Theorie von Aneignungsprozessen, die unter den Bedingungen individualisierter Religiositat verlaufen, wird auf psychoanalytische spieltheoretische Erorterungen zum Symbolspiel zuruckgegriffen. Hierfur leistete besonders D.W. Winnicott entscheidende Beitrage. Seine Uberlegungen zum Symbolspiel werden durch Uberlegungen aus H. Kohuts Spatwerk weiterentwickelnd aufgenommen und in einen Dialog mit geeigneten Ansatzen fur eine theologische Spieltheorie gebracht. Ziel ist eine pastoralpsychologisch akzentuierte theologische Theorie des Symbolspiels.Der Schwerpunkt frommigkeitstheoretischer Erorterungen liegt auf der Frage nach personlichen Spielraumen, in denen uberlieferte Frommigkeitselemente in Aneignungsprozessen personlicher Ubertragungen neu erfunden werden konnen.
 

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Índice

Teil
23
Gegenwärtige Postulate einer evangelischen Aszetik
42
Teil
67
Psychoanalyse in Beziehung zur christlichen Religion
74
Theologisch problematisch erscheinende Aspekte an
100
Zum Dialogmodell einer spannungsreichen Interaktion
107
Merkmale einer psychoanalytisch optierenden
121
Spielen in psychoanalytischer Perspektive
139
Theologische Grundelemente zu einer pastoralpsychologischen
198
Teil
249
Glauben
255
Angefochten sein
303
Lesen
333
Das Postulat einer Aszetik als Hermeneutik
381
Literaturverzeichnis
391
Direitos de autor

Palavras e frases frequentes

Passagens conhecidas

Página 27 - Die Frömmigkeit, welche die Basis aller kirchlichen Gemeinschaften ausmacht, ist rein für sich betrachtet weder ein Wissen noch ein Thun, sondern eine Bestimmtheit des Gefühls oder des unmittelbaren Selbstbewußtseins.

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